36. NÖ Landeschützentag und 40 Jahre SV Mistelbach am Standort „Am Totenhauer“

Juni 11, 2022

Die Schützentradition lebt

Mistelbach im Brennpunkt der Schützen

Am Pfingstsonntag fand in Mistelbach der 36. Landesschützentag statt. Gleichzeit feierte der Schützenverein Mistelbach das vierzigjährige Bestehen des Schützenvereines Mistelbach „Am Totenhauer“! Die Wurzel des Schützenvereins reichen bis 1574 zurück!

Knapp vierhundert Schützinnen und Schützen aus ganz Niederösterreich trafen sich beim Sportplatz in Mistelbach, um gemeinsam den Festakt zu begehen.

Angeführt von der Stadtkapelle Mistelbach ging der Festzug zur Stadthalle. Neben dem Landesstandartenführer DI Dr. Klaus Ofner mit dem Schützenkönig reihten sich zahlreiche Ehrengäste ein. Alle sechs Schützenbezirke waren durch eine Abordnung vertreten.

Den Abschluss des Festzuges bildeten die Mitglieder und Freunde des Schützenvereines Mistelbach.

Prangerschützen und Kanone
Von einer Schützengilde wurde die Kanone „Agnes“ mitgezogen und mehrere Abordnungen hatten Prangerstutzen mit dabei, welche sowohl am Sportplatz als auch beim Stadtsaal laut auf sich aufmerksam machten und einige Salutschüsse abgaben.

Festgottesdienst im Stadtsaal

Im Festsaal zelebrierte Pater Albert den Festgottesdienst. Im Anschluss erfolgte die Begrüßung der Ehrengäste und die Vorstellung des Schützenvereines Mistelbach durch den Oberschützenmeister Josef Kohzina. Offiziell eröffnete den Landesschützentag Herr Landesoberschützenmeister Franz Obermann.

Bürgermeister und Bataillonskommandant ausgezeichnet

Als Zeichen der guten Zusammenarbeit und gegenseitigen Wertschätzung wurden Herr Bürgermeister Erich Stubenvoll und Bataillonskommandant Hans-Peter Hohlweg vom NÖ Schützenbund und vom Schützenverein-Mistelbach mit Ehrenmedaillen ausgezeichnet.

Tradition gelebt

Neue Vereinsstandarte

Ein weiterer Höhepunkt des Festaktes war die Präsentation der neuen Vereinsstandarte des Schützenvereins Mistelbach.
Die Standarte wurde von der Familie des Oberschützenmeister Josef Kohzina gestiftet. Die Fahnenpatinnen sind die „Damen“ der Familie Kohzina: Christine, Veronika und Hannah. Erster Standartenführer war Daniel Kohzina und erster Fahnenbandträger war Matthias Kohzina.

Kunst trifft auf Tradition

Ein Tag für Enthusiasten und des Sports

Der Aktionskünstler und Maler „Hero“ Ronald Heberling, kreierte ein Kunstwerk in Form einer Ehrenscheibe. Die feierliche Enthüllung des Kunstwerkes erfolgte am Ende des Festaktes.

Ehrenscheibe

Wie es sich für einen Schützenverein gehört, wurde am eigens dafür eingerichteten Luftdruck-Schießstand das Beschießen der Ehrenscheibe durch alle Festgäste, Ehrengäste und Besucher vorgenommen.

Mit der NÖ Landeshymne endete der großartige Festakt der Schützinnen und Schützen.

Letztendlich wurden noch vier hochwertige Faustfeuerwaffen unter den anwesenden Schützinnen und Schützen verlost.

Resümee:

Ein perfekt organisierter Tag im Sinne der Schützentradition! Die Glut der Leidenschaft für diese Tradition und Sportart legte ein beindruckendes Zeugnis an diesem Tage ab. Erfreulich war aber auch, dass sehr viel Jugend an diesem Fest teilnahm!

Schützenheil und Waidmannsheil,

Gerhard Amler

P.S.: Fotos: Josef Kohzina

Am Foto (Header): Landesstandartenführer DI Dr. Klaus Ofner, Landesoberschützenmeister Franz Obermann, Schützenkönig Leo Gnasch, Grete Steferl und Landesschützen-meister Georg Steferl, 1. BSM Hermann Gössl, Standartenführer Daniel Kohzina, Oberschützenmeister Josef Kohzina, Fahnenbandträger Matthias Kohzina, Patinnen Christine und Hannah Kohzina, Bürgermeister Erich Stubenvoll.

Von |2022-06-11T11:33:28+00:00Juni 11, 2022|Featured, Jagd in NÖ|0 Kommentare
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